Werden Kohlenhydrate im Babyalter bereits in hohen Mengen zugeführt, wird der Metabolismus des Körpers bereits auf Fettleibigkeit vorgeprägt. Eine Studie in den USA wies nach, dass diese Erwachsenen selbst bei einer Diät weniger Erfolge verzeichnen können. Es gibt immer wieder Menschen, die bereits beim Anblick von Schokolade zunehmen. Dieser Sachverhalt wurde bislang eher belächelt, dennoch hat eine Studie in den USA nun belegt, dass dieser Umstand gar nicht so weit an den Haaren herbeigeholt ist. In einem Versuch mit Ratten konnte nachgewiesen werden, dass die Nahrung, welche in jungen Jahren verabreicht wird, prägend für das gesamte Leben ist. So können bereits Neigungen für Fettsucht und Fettleibigkeit in der Kindheit entstehen.

 

Selbst bei Kalorienreduzierung ist eine Gewichtszunahme zu verzeichnen

Die jungen Ratten erhielten entweder Milch, welche auf Fettbasis oder auf Kohlenhydratbasis beruhte. Beide Milchformen wiesen allerdings dieselbe Energiezufuhr auf. Bei den Ratten, welche die mit Kohlenhydraten angereichterte Milch erhielten, zeigte sich ein Hyperinsulinismus welcher als Vorstufe für die Fettleibigkeit und den Typ 2 Diabetes gesehen wird. Diese Vorprogrammierung bleibt ein Leben lang bestehen und zeigt sich auch dann, wenn die Kalorien mittels Nahrung reduziert werden.

 

Bei Babynahrung immer auf versteckte Kohlenhydrate achten

Für die menschliche Ernährung hat diese Entdeckung eine wichtige Bedeutung. Vor allem in Babynahrung finden sich zahlreiche versteckte Kohlenhydrate in Form von unterschiedlichen Zuckern. Beim Kauf sollte auf diese Bezeichnungen geachtet werden. Wissenschaftler führen zudem an, dass das Risiko einer Fettleibigkeit verringert werden kann, wenn möglichst spät mit fester Nahrung begonnen wird.