Bei L-Arginin handelt es sich um eine Aminosäure, die für die Funktionen der Gefäße wichtig ist. Diese Aminosäure ist auch die Vorstufe von Stickstoffmonoxid. Das NO ist für die Erweiterung oder die Engstellung der Blutgefäße verantwortlich. Dadurch werden nicht nur die Organe mit Blut, Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, sondern auch der Blutdruck reguliert. Nimmt die Arteriosklerose zu, verlieren die Endothele in den Gefäßwänden die Fähigkeit, dass sie Stickstoffmonoxid produzieren können. Wird mehr L-Arginin zugeführt, kann dieses Defizit allerdings ausgeglichen werden. So wird wieder mehr Stickstoffmonoxid produziert und die Funktionstüchtigkeit der Gefäße verbessert. In zahlreichen Studien wurde die positive Wirkung von L-Arginin bei Arteriosklerose bereits nachgewiesen und aufgezeigt. Es zeigten sich dabei zwei wichtige Erkenntnisse:

  • Durch L-Arginin kann die Funktion des Endothels auch nachhaltig verbessert werden

  • Durch die dauerhafte Einnahme von L-Arginin kann der Blutdruck signifikant verbessert werden

Selbst bei hohen Dosierungen zeigt L-Arginin kaum Nebenwirkungen. Gelegentlich könnten Probleme bei der Verdauung auftreten.

 

B Vitamine

Bei der Arteriosklerose wird der erhöhte Homocystein-Spiegel als Risikofaktor gesehen. Bei Homocystein handelt es sich um ein Abbauprodukt des Stoffwechsels. Dieses kommt im Blut permanent vor und muss daher ständig vom Organismus abgebaut werden. Für den Abbau werden allerdings Folsäure, Vitamin B6 und B12 benötigt. Besteht ein Mangel an den B Vitaminen, kann auch das Homocystein nicht ausreichend ausgeschieden werden.