Augen sind ein wichtiges Sinnesorgan. Das Alter macht sich hier aber relativ rasch bemerkbar. Vor allem ab dem 45. Lebensjahr kommt zu Verlusten der Sehkraft und zu Sehstörungen. Die altersbedingte Makuladegeneration, die nicht nur die Sehkraft mindern, sondern auch zur Erblindung führen kann, nimmt hierbei den größten Stellenwert ein. Durch oxidativen Stress und Mangel an Nährstoffen kommt es im Laufe der Zeit zu einer Degeneration des gelben Flecks, welcher für das scharfe Sehen essentiell ist. Die Prozesse gehen langsam vor sich und meist wird diese Degeneration erst viel zu spät bemerkt. Der Sehverlust und die Degeneration können nicht mehr rückgängig gemacht werden. Bei der Makuladegeneration handelt es sich um eine häufig auftretende Erkrankung der Augen. Da diese Erkrankung nicht behandelt werden kann, stellt die Prophylaxe einen wichtigen Aspekt dar.

Der gelbe Fleck

Der gelbe Fleck befindet sich an der Netzhaut und ist für das scharfe Sehen zuständig. In diesem Bereich gibt es ein hohes Vorkommen der beiden Carotinoiden

  • Zeaxanthin und

  • Lutein

Daraus ergibt sich auch der Name gelber Fleck. Hierbei ist die Konzentration der beiden Carotinoide um 10.000 mal höher, als im Blutplasma. Das Licht der Nervenimpulse wird im gelben Fleck umgewandelt und an den Sehnerv weitergeleitet.

Symptome

Im Laufe der Zeit haben Betroffene Schwierigkeiten beim scharfen Sehen. Dabei kann es auch zu Einschränkungen des farblichen Sehens kommen. Auch der Kontrast geht nach und nach verloren. Das Blickfeld wird demnach nicht nur unscharf, sondern auch leicht milchig. Da sich das Auge nicht mehr an Lichtbedingungen anpassen kann, wird es zudem empfindlich gegen Lichtreize. Die Symptome zeigen sich langsam. In den meisten Fällen ist zu Beginn nur ein Auge betroffen. Das zweite Auge kann dann die Einschränkungen noch kompensieren.

Trockene Makuladegeneration

Diese stellt mit 90 Prozent die häufigste Form dar. Es kommt hierbei zu einer Ablagerung von gelblich und weißen Abbauprodukten, welche sich hinter der Netzhaut ansammeln. Die Versorgungswege können im Laufe der Zeit blockiert werden, wodurch Nährstoffe nicht mehr zu den Sehzellen gelangen. Diese Zellen zerfallen nach und nach und sterben ab.

 

Feuchte Makrodegeneration

Diese stellt eine sehr aggressive Form dar, kommt aber selten vor. Der Prozess geht rascher voran und es werden neue Gefäße in der Makula gebildet. Dadurch kann Blut und Flüssigkeit in die Netzhaut gelangen und die Sehzellen beschädigen.

Risikofaktoren

Es gibt insgesamt acht Faktoren, die eine Makukladegeneration begünstigen:

  • Alter

  • genetische Disposition

  • Geschlecht

  • Nikotin

  • Hypertonie

  • UV-Licht

  • Haut- und Augenfarbe

  • Fehlernährung

 

Behandlung

Bei der Makrodegeneration gibt es keine Behandlung, wenn diese bereits eingesetzt hat. Allerdings kann mittels Nährstoffen eine Prophylaxe durchgeführt werden. Mit Hilfe von antioxidativen Mikronährstoffen kann das Fortschreiten der Makrodegeneration gehemmt werden.