Bei Parkinson spielt der Eisenspiegel eine wichtige Rolle. Eisen ist ein Spurenelement, bei welchem häufig ein Mangel auftritt. Da Eisen nur schwer an den Stellen abgebaut wird, an denen die positive Wirkung sich entfalten soll, ist eine Nahrungsergänzung nur unter ärztlicher Aufsicht in Betracht zu ziehen. Im schlimmsten Fall kann dies dazu führen, dass Eisen in der Leber abgebaut wird, was zu schwerwiegenden Folgen führen kann. In diesem Fall wird sogar angenommen, dass eine Begünstigung für Parkinson entsteht. Das Eisen ist im Blut an die roten Blutkörperchen gebunden und sichert den Sauerstofftransport im Körper. Eine Studie in Bozen zeigte auf, dass dieses Eisen allerdings eine Prophylaxe gegen Parkinson darstellen kann.

 

Die Studie

Die Forscher zogen für diese Studie Daten von mehr als 130.000 Probanden aus vorangegangenen Studien heran. Dabei zeigte sich, dass das Risiko an Parkinson zu erkranken, durch zehn Mikrogramm Eisen auf einen Deziliter Blutserum, um knappe drei Prozent gesenkt werden kann.

Die Ergebnisse

Zwar konnten bei dieser Studie nicht die kausalen Zusammenhänge aufgezeigt werden, allerdings gehen die Forscher davon aus, dass ein niedriger Eisenspiegel im Blut auch das Risiko für Parkinson erhöhen könnte. Es wird davon ausgegangen, dass dadurch eine verringerte Funktion der neuronalen Enzyme einhergeht. Ebenso wird angenommen, dass die Speicherung von Eisen in den neuronalen Systemen durch einen niedrigen Eisenspiegel verhindert wird.