Mit Betain, einer vitaminähnlichen Substanz, kann das Wachstum der Muskeln gefördert werden. 2013 gab es zahlreiche Studien, welche sich vor allem mit dieser Funktion von Betain beschäftigten.

Steigerung der Leistung um etwa 5 Prozent

Bei dieser Studie wurden 16 männliche, sportliche Probanden getestet. Diese wurden in zwei Gruppen geteilt. Eine Teilnehmer-Gruppe erhielt 2,5 Gramm Betain in den Sportgetränken, die andere Gruppe lediglich kohlenhydrat- und elektrolytreiche Getränke. Nach sieben Tagen wurden Leistungstests durchgeführt, wobei sich zeigte, dass die Probanden-Gruppe, welcher Betain zugeführt wurde, eine Steigerung der Leistung von bis zu 5 Prozent aufzeigte.

 

Warum ist Betain leistungssteigernd?

Diese Studie wurde bereits 2012 durchgeführt, doch nur ein Jahr später wurde von einem anderen Forschungsteam die Wirkung von Betain unter die Lupe genommen. Es zeigte sich, dass nicht nur die hormonelle Reaktion verbessert wurde, sondern auch die Signalwege wurden aktiviert. Dadurch kam es zu einer Steigerung der Proteinsynthese in den Muskeln. Diese Ergebnisse wurden bei einer Studie in Mailand konkretisiert. Mit Hilfe von Zellstrukturen konnte nachgewiesen werden, dass unter der Gabe von Betain nicht nur das Wachstum und die Förderung der Muskelfasern verbessert wird, sondern auch die Polipeptidaktivierung angekurbelt wird. Mit Hilfe von Betain werden Wachstumsfaktoren angeregt, welche eine insulinähnliche Wirkung zeigen. Damit werden Muskeln und Gewebe effektiv aufgebaut. Im Sport wird IGF1 allerdings immer wieder als Dopingmittel eingesetzt. Wird dies aber vom Körper selbst produziert, kann es den Erfolg beim Training positiv unterstützen.

 

Weniger Körperfett, mehr Muskelmasse

In einer weiteren Studie 2013 wurden männliche Probanden einem harten Training unterzogen, wobei die Hälfte der Teilnehmer mit 2,5 Betain versorgt wurde. Bereits nach 6 Wochen konnte eine bessere Zusammensetzung der Muskelmasse bei dieser Gruppe verzeichnet werden. Auch die Kapazität beim Training nahm bei diesen Teilnehmern zu. Ebenso kam es nicht zu einem Anstieg der Homocystein-Werte im Blut.