In Studien zeigte sich, dass Omega-3-Fettsäuren auch einen guten Erfolg bei den Symptomen einer Depression mit sich bringen. Vor allem EPH ist in diesem Bereich wirksamer als DHA. In den letzten Jahren stand vor allem das DHA im Interesse der Forschung, nun wird der Blick allerdings mehr auf EPH gerichtet. DHA lag davor allem deswegen im Interesse, da dieses 40 Prozent der Bausteine von Zellmembranen im Gehirn ausmacht. Das EPH wurde erst interessant, als bemerkt wurde, dass es Interaktionen zwischen den Zellen im Blut beteiligt ist.

 

Die Studie

Im Jahre 2008 zeigte sich bei einer Studie, dass jede Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren (egal ob DHA oder EPH) eine Verbesserung der Symptome bei einer Depression mit sich bringt. Die Wissenschaftler wollten nun aber den kausalen Zusammenhang und die Wirkungsweise von Omega-3-Fettsäuren in diesem Bereich klären. In vorangegangenen Studien zeigte sich bereits, dass Omega-3-Fettsäuren, welche vor allem reich an EPH waren, weitaus bessere Ergebnisse mit sich brachten, als jene mit DHA.

Weitere Studien

2009 wurde eine Metaanalyse über 29 vorangegangene Studien durchgeführt, bei denen sich zeigte, dass vor allem EPH eine höhere Wirksamkeit mit sich bringt. In einer Studie 2011 wurde diese Annahme bereits untermauert. Die Studie zeigte, dass Omega-3-Fettsäuren vor allem dann eine gute Wirksamkeit zeigten, wenn diese zumindest aus 60 Prozent EPH bestanden. Da für diese Studie mehr als 900 Teilnehmer gewonnen werden konnten, sind die Ergebnisse sehr aussagekräftig.

Vor kurzem wurde ebenfalls eine Studie in diesem Bereich durchgeführt. 81 Probanden wurden in drei Gruppen geteilt. Eine Gruppe erhielt DHA, eine EPH und eine lediglich Placebos. Bereits nach kurzer Zeit zeigten sechs Probanden aus der EPH-Gruppe deutliche Besserungen bei den Symptomen, während bei der DHA-Gruppe keine Erfolge verzeichnet werden konnten.