stellen eine gute Kombination bei Entzündungen dar, wie sich bei einer Studie in den USA zeigte. Entzündungen können sehr unterschiedliche Ursachen haben, wobei zahlreiche Proteine mit einer inflammatorischen Wirkung eine Rolle spielen. Dennoch sollte der inflammatorische Prozess durch anti-inflammatorische Proteine jederzeit zu stoppen sein. Es kann nämlich zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Karzinomen führen, wenn die inflammatorischen Prozesse außer Kontrolle geraten. Durch die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren, Chondroitin und Glucosamin zeigte sich bei einer Studie in Seattle, dass die inflammatorischen Proteine bis zu 22 Prozent gesenkt werden konnten.

 

Die Entzündungsmarker senken mit regelmäßiger Einnahme

Für die Studie wurden mehr als 9000 erwachsene Teilnehmer herangezogen. Als wichtigster Entzündungsmarker wird das C-reaktive-Protein (oder auch CRP) gesehen. Durch Omega-3-Fettsäuren konnte dieses auf 16 Prozent, mit Glucosamid auf 17 Prozent und bei Chondroitin auf 22 Prozent reduziert werden. Dabei zeigen die Wissenschaftler aber auf, dass diese Ergebnisse nur erreicht werden können, wenn die Nahrungsergänzungsmittel regelmäßig eingenommen werden. Zwar konnte eine ähnliche Wirkung bei anderen Nahrungsergänzungsmitteln nicht nachgewiesen, aber auch nicht ausgeschlossen werden.

Eine Folgestudie wird empfohlen

Es wird von den Wissenschaftlern als gesichert gesehen, dass Omega-3-Fettsäuren das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder eines Karzinoms aufgrund der anti-inflammatorischen Wirksamkeit senken können. Allerdings ist der genaue Wirkmechanismus noch nicht bekannt und bedarf einer weiteren Studie. So könnte auch die Wirksamkeit von Glucosamid und Chondroitin genauer unter die Lupe genommen werden.