Wer Fast Food zu sich nimmt, spürt dies schon sehr bald am eigenen Körper. Nicht nur Sodbrennen, sondern auch ein Völlegefühl können sich rasch bemerkbar machen. Doch auch der Appetit macht sich rasch wieder bemerkbar, obwohl eine Vielzahl an Kalorien aufgenommen wurde. Bei ständigem Genuss von Fast Food kommt es nicht nur zu Mangelerscheinungen und einem Anstieg der Blutfettwerte, sondern auch das Risiko für andere Erkrankungen und das Gewicht steigen an. Dennoch greifen viele Menschen immer wieder auf diese Form des Essens zurück. Bei einer Studie in Liverpool zeigte sich, dass Fast Food vor allem reich an gesättigten Fettsäuren ist, was sich negativ auf den Körper auswirken kann.

 

Das Gehirn kann nicht mehr Nein sagen

Die zugeführten Stoffe des Fast Foods haben auch einen Einfluss auf die Stoffwechselfunktion des Gehirns. Es kann nicht nur die psychologische Verarbeitung beeinträchtigt werden, sondern sogar Schädigungen auftreten. Infolge kann es dadurch auch zu einer Gewichtszunahme kommen. Der Grund dafür liegt darin, dass das Gehirn die Fähigkeit Nein zu sagen, verliert und die Aufnahme von Nahrungsmitteln nicht mehr begrenzen kann. Es wird demnach mehr gegessen, als wirklich notwendig wäre.

In der Studie in Liverpool konnte aufgezeigt werden, dass Omega-3-Fettsäuren diesem Sachverhalt entgegenwirken können, wodurch sich auch eine Unterstützung bei der Gewichtsreduktion zeigte. Es konnte zwar nicht der genaue Wirkmechanismus nachgewiesen werden, oder ob Omega-3-Fettsäuren für den Einfluss verantwortlich sind. Dennoch wird angenommen, dass Omega-3-Fettsäuren eine Rolle dabei spielen, dass die Grenzen für die Nahrungsaufnahme wieder gesetzt werden können. Die negativen Auswirkungen von Fast Food können demnach von Omega-3-Fettsäuren ausgeglichen werden, da bestimmte Areale im Gehirn wieder aktiviert werden.

Den Wissenschaftlern zufolge können mit Hilfe von Omega-3-Fettsäuren das Verlangen nach ungesundem Fast Food gehemmt werden. Es wird der Appetit gezügelt und die Gewichtsreduktion unterstützt.