Vor allem die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA wirken sich positiv auf das Herz aus und senken das Cholesterin. Auch die EU-Kommission hat sich nun endlich dazu durchgerungen, dass bezüglich Omega-3-Fettsäuren drei Angaben auf der Verpackung angeführt werden dürfen. Der jahrelange Kampf bezüglich dieser Regelung beruhte darauf, dass Omega-3-Fettsäuren nur bis zu einem gewissen Grade positiv wirken, aber bei zu hohen Dosen auch Nebenwirkungen mit sich bringen könnten. Doch zu diesen Nebenwirkungen lassen sich nur sehr wenige Studien finden.

 

Die Kennzeichnung

Lebensmittel dürfen von nun an so gekennzeichnet werden, dass der Verbraucher die benötigte Tagesmenge sicherstellen kann. Allerdings muss an der Verpackung auch zu entnehmen sein, dass eine zu hohe Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren nicht empfehlenswert ist. Das bedeutet, dass eine tägliche Menge von 5 Gramm nicht überschritten werden sollte.

Der Mindestbedarf

Damit durch die Omega-3-Fettsäuren ein blutdruckregulierender Effekt bemerkbar wird, setzte die EU-Kommission den Mindestbedarf auf 3 Gramm fest. Allerdings muss sich auch hier wieder ein Hinweis auf der Verpackung finden, dass die 5 Gramm täglich nicht überschritten werden sollten.

Die Kombination

Die Verordnung der EU-Kommission geht schlussendlich auch darauf ein, dass die Kombination von EPA und DHA einen positiven Effekt bei der Senkung der Triglyceride mit sich bringt. Auch Lebensmittel, die weniger als die empfohlenen zwei Gramm aufweisen, dürfen die Kombination von EPA und DHA anführen. Dennoch muss wieder ein Hinweis zu finden sein, bei dem von mehr als 5 Gramm Omega-3-Fettsäuren abgeraten wird. 

Bei Lebensmitteln für Kinder gelten allerdings eigene Verordnungen.