Bei Frauen in der Menopause ist die Zufuhr von Vitamin D wichtig, damit die Mineraldichte in den Hüftknochen nicht absinkt. Dies wurde in einer schottischen Studie belegt. Zudem kann ein Mangel an Vitamin D auch zu Langzeitschäden bei der Gesundheit führen, was sich vor allem beim Immunsystem, bei der Knochendichte und bei depressiver Stimmung zeigen kann. Neben Folsäure kann Vitamin D bei den Deutschen als das Mangel-Vitamin überhaupt gesehen werden. Vor allem in den Wintermonaten ist dieser Mangel zu verzeichnen, da Vitamin D nur zu einem geringen Teil vom Körper aufgenommen werden kann. Vor allem durch die Einwirkung von UVB-Strahlen der Sonne wird dieses Vitamin vom Körper umgewandelt.

 

Die Studie

Die empfohlene Dosierung liegt bei etwa 20 bis 30 Mikrogramm wobei Wissenschaftler sich auch für höhere Mengen aussprechen. Diese Menge sollte allerdings auf jeden Fall zugeführt werden, damit Frauen in der Menopause vor einem Abfall der Knochendichte in den Hüftknochen geschützt werden. Bei der Studie nahmen 305 Frauen in der Menopause teil. Eine Gruppe erhielt eine geringe Dosierung an Vitamin D, eine eine höhere Dosierung und die dritte Gruppe erhielt lediglich ein Placebo. Nach einem Jahr zeigten sich erstaunliche Werte. Bei den beiden Gruppen, welche Vitamin D erhielten, stieg auch der Wert im Serumspiegel an. Bei der Placebo-Gruppe nahm dieser Wert ab. Es zeigte sich, dass bereits eine geringe Dosierung dazu beitragen kann, dass die Vitamin D Konzentration im Blutserum auf einen toleranten Bereich gebracht werden kann. Auch der Abbau der Knochendichte konnte minimiert werden.