Es macht den Anschein als würde Pinienrindenextrakt die Produktion von Erythrozyten anheben. Dadurch kommt es infolge zu einer gesteigerten Leistungsfähigkeit und zu einer besseren Durchblutung. Eine bahnbrechende Studie in Würzburg zeigte, dass Pinienrindenextrakte auch bei der Bildung von roten Blutkörperchen ihren Beitrag leisten. Die Vorteile des Pinienrindenextraktes auf die Gesundheit lassen sich vor allem durch das enthaltene OPC erklären. Es zeigte sich bei einer Laboruntersuchung, dass sich die Metaboliten, die bei der Umwandlung im Stoffwechsel entstehen, in den Erythrozyten ansiedeln. Es war bis dahin vollkommen unklar, wie OPC aus dem Pinienrindenextrakt eigentlich an die Stellen im Organismus gelangt, wo es seine Wirkung entfalten kann. Diese Frage war mit der Einlagerung in die Erythrozyten nun endgültig geklärt.

 

Die Studie

Bei der Studie zeigte sich, dass die Metaboliten in etwa nach vier Stunden sichtbar werden. Den Forschern fiel auf, dass sich im Blutplasma allerdings nur ein geringer Teil der Metaboliten zu finden war. Deswegen wurden dahingehend vertiefte Untersuchungen durchgeführt und es zeigte sich, dass die Metaboliten in den Erythrozyten zu finden waren. In den roten Blutkörperchen selbst, zeigte sich, dass andere Säuren fest gebunden wurden, während die Metaboliten von OPC eine stärkere Akkumulation erfuhren. War zudem auch Glukose vorhanden, wurde die Zellteilung der Metaboliten vermindert. Die Glukose wird mit dem Protein GLUT-1 in Endothel-Zellen, Erythrozyten und Leukozyten geschleust. Deswegen konnte angenommen werden, dass auch die Metaboliten auf diesem Wege in die roten Blutkörperchen gelangten.

Zwar konnte der Weg der Metaboliten in die Erythrozyten mit Hilfe dieser Studie nachgezeichnet werden. Allerdings bleibt die Frage, was diese Metaboliten in den roten Blutkörperchen bewirken, bisher ungeklärt.