Heidelbeeren schmecken nicht nur gut, sondern üben auch einen positiven Effekt bei Blutgefäßen aus. Nicht nur die Durchblutung sondern auch die Elastizität kann mit Hilfe der enthaltenen Polyphenole verbessert werden. In Studien zeigte sich, dass die enthaltenen Flavonoide eine hervorragende Wirkung mit sich bringen.

Die Studie

Bei der Studie zeigte sich, dass die sekundären Pflanzenstoffe der Heidelbeeren die Beschaffenheit der Endothel-Zellen verbessern. Für die Gesundheit des Herzen sind diese Zellen von enormer Bedeutung. Sie wirken aufgrund der Abgabe von Stickstoffmonoxid nicht nur gefäßerweiternd, sondern regulieren zudem auch den Blutdruck. Ebenso wird die Eigenschaft des Blutflusses positiv unterstützt.

 

Wann sind die größten Effekte zu verzeichnen?

Für die Studie wurden 21 Männer herangezogen. Einige der Teilnehmer erhielten keine Polyphenole sondern lediglich ein Placebo. Es zeigte sich, dass die Werte der flussmediierte Dilatation, welche für die endotheliale Dysfunktion verantwortlich ist, sowohl nach einer und zwei als auch nach sechs Stunden erhöht war. In einer weiteren Studie wurde darauf geachtet, welche Wirkung sich eine Stunde nach der Einnahme der Polyphenole zeigt. Dafür wurden unterschiedliche Dosierungen der Polyphenole verabreicht. Jedoch war die Wirkung bis 766mg dosierungsabhängig. Bei höherer Dosierung zeigten sich keine veränderten Ergebnisse mehr. Es wird daher von den Wissenschaftlern angenommen, dass die Einnahme von 766mg Polyphenole bis sechs Stunden nach der Zufuhr die größte Wirksamkeit zeigt. Es wird die Entspannung und auch die Elastizität der Blutgefäße dadurch positiv beeinflusst.