Mit Hilfe von Eisen und Zink können auch die Symptome des prämenstruellen Syndroms gelindert werden. In einer Studie in den USA zeigte sich ein erstaunliches Ergebnis, denn es wurde aufgezeigt, dass Kalium, wenn es unterhalb der empfohlenen Tagesdosis von 4700 Milligramm liegt, auch zu einem steigenden Risiko für prämenstruelles Syndrom werden kann. Dies sollte aber kein Hinweis darauf sein, dass jeder selbst beginnt seinen Kaliumspiegel selbst zu regulieren, denn dieses stellt einen wichtigen Faktor bei der Regulierung des Blutdruckes dar und kann auch zu Entgleisungen führen.

 

Die Studie

In einem Zeitraum von zehn Jahren wurden in den USA mehr als 3000 Teilnehmerinnen für diese Studie erfasst, welche alle im Alter zwischen 27 und 44 Jahren waren. Bei mehr als 1000 Frauen wurde innerhalb dieser zehn Jahre auch das PMS diagnostiziert. Da es während dieser Zeit auch immer wieder Fragebögen bezüglich Nahrungsverhalten gab, konnten die Wissenschaftler auch Rückschlüsse auf Inhaltsstoffe in der Nahrung ziehen. Es stand nicht die Linderung selbst im Fokus, sondern die Prophylaxe. Vor allem bei der Versorgung mit Eisen zeigten sich gute Resultate. Bei ausreichender Zufuhr zeigte sich, dass das Risiko bezüglich PMS auf mehr als 40 Prozent gesenkt werden konnte.

In der Studie wurden Dosierungen von Eisen verabreicht, welche weit über dem Tagesbedarf lagen. Bis zu 50mg täglich waren keine Seltenheit. Es wird deswegen von den Forschern darauf hingewiesen, dass eine Tagesdosis von 45 Milligramm auf keinen Fall überschritten werden sollte, da dies auch negative Begleiterscheinungen mit sich bringen kann. Ebenso wird aufgezeigt, dass sich diese Studie nur auf das Nicht-Häm-Eisen bezieht. Das bedeutet, dass es sich hier nur um Eisen handelt, welches aus vegetarischen und nichthämoglubinhaltigen Quellen entnommen wurde.