Beim PMS handelt es sich um sehr breit gefächerte Beschwerden, die bei Frauen etwa zwei Wochen vor der Menstruation auftreten. Die Symptome können direkt nach dem Eisprung oder erst einige Tage vor der Regelblutung einsetzen. Erst beim Einsetzen der Blutung klingen diese Beschwerden bei den meisten Frauen wieder ab. Bereits mehr als ein Drittel der Frauen klagt über PMS, wobei das Alter meist über 30 Jahre liegt. Es wird immer wieder angeführt, dass PMS erst nach der Schwangerschaft aufgetreten ist.

 

Ursachen

Die Ursachen sind bis Dato noch nicht eindeutig klar. Es zeigte sich aber, dass die Beschwerden vor allem mit der Umstellung der Hormone in der zweiten Hälfte des Zyklus zusammenhängen. Vor allem Progesteron wird in diesem Zyklusteil gebildet. Es gehört zu den Gelbkörperhormonen und scheint die Neigung zum PMS anzuheben. Ebenso nimmt Östrogen in dieser Zyklusphase ab, was ebenfalls zum PMS führen kann.

Folgen

Der Schweregrad ist beim PMS individuell verschieden. Deswegen können beim PMS keine allgemeinen Aussagen getätigt werden. Ein Viertel der Frauen klagt über so starke Beschwerden, dass der Alltag nicht mehr wirklich bewerkstelligt werden kann. Ein geringer Prozentsatz ist so von den Symptomen betroffen, dass dies Auswirkungen auf Job und privates Umfeld mit sich bringt. Neben körperlichen Beschwerden zeigen sich beim PMS auch oft psychische Beeinträchtigungen.

 

Symptome

  • Die Stimmung kann schwanken

  • Angstzustände

  • Gereiztheit

  • Depressionen

  • Heißhunger

  • Appetitlosigkeit

  • Spannungsgefühl in der Brust

  • Ödeme in den Armen und Beinen

  • Kopfschmerzen bis Migräne

  • Erschöpfung

  • Müdigkeit

  • Beschwerden mit dem Kreislauf

  • Veränderungen der Haut

  • Durchfälle

  • Krämpfe im Unterbauch

  • Schmerzen im Rücken

  • Schmerzen in den Geschlechtsorganen beim Geschlechtsverkehr

  • Hyperaktivität

  • manische Phasen

  • Aggressivität

Die Symptome des PMS sind stark an die Nahrungsgewohnheiten gekoppelt. Vor allem durch den Genuss von Koffein kann PMS verstärkt werden. Auch andere Umweltgifte und der Nikotinabusus können die Beschwerden verschlimmern.