Sinkt der Selenspiegel, steigt das Risiko für Arthrose. Das Risiko steigt bereits um 15 bis 20 Prozent an, wenn der Mangel von Selen sich nur auf ein Millionstel beläuft. In einer Studie wurden die Daten von mehr als 940 Teilnehmern ausgewertet und es zeigte sich, dass die Schwere des Verlaufs in direkter Verbindung mit dem Selen steht.

Die Studie

Die Forscher begannen die Studie vor allem deswegen, da sie schon im Vorfeld einen Zusammenhang zwischen dem Selenspiegel und der Arthrose sahen. Bei der Studie wurde der Selenspiegel der Teilnehmer mit Hilfe de Zusammensetzung der Fußnägel gemessen.

Die Ergebnisse

Probanden, die einen geringeren Selenspiegel aufwiesen, hatten auch ein bis zu 40 Prozent höheres Risiko an Arthrose zu erkranken. Bei Frauen und Afroamerikanern waren diese Ergebnisse sogar noch eindeutiger. Somit konnte mit Hilfe de Studie aufgezeigt werden, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Selen und Arthrose gibt. Allerdings sind die Mechanismen, die dahinter stecken, noch nicht erforscht.

Vor allem für Europa ist diese Erkenntnis sehr wichtig. So zeigte sich, dass in Britannien der Anteil an Selen in den meisten Lebensmitteln wie Backwaren bis zum 50fachen unter dem Standard der USA liegen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass vor allem die Briten weitaus wenige Selen zu sich nehmen, als die empfohlene Tagesdosis. In Europa zeichnet sich zudem ein Trend ab. Das Selen ist nur in geringen Mengen in den Lebensmitteln enthalten, zeitgleich steigen aber die Erkrankungen an Arthrose an.