Die antikanzerogenen Eigenschaften von Knoblauch sind in der Medizin schon seit dem 20. Jahrhundert bekannt. Insgesamt wurden in Knoblauch und Zwiebel mehr als 30 Stoffe gegen Krebs gefunden. In Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass die Inhaltsstoffe des Knoblauchs ein Karzinom blockieren können. Ebenso wird durch Knoblauch das Immunsystem beim Kampf gegen den Krebs gestärkt.

Die Studie

In China wurde die Wirkung von Knoblauch bei Lungenkrebs untersucht. Es stellte sich heraus, dass bereits zwei Portionen Knoblauch das Risiko für Lungenkrebs senken können. Für die Studie wurden sowohl mehr als 1400 Lungenkarzinompatienten als auch mehr als 4500 Probanden bezüglich ihrer Ess- und Lebensgewohnheiten befragt. Vor allem das Rauchverhalten und der Konsum von Knoblauch standen im Fokus. Dabei zeigte sich in der Analyse, dass Knoblauch durchaus einen positiven Effekt bei der Prophylaxe gegen Lungenkrebs darstellt.

 

Vorangegangene Studien

Bereits 1991 wurde in den USA eine Studie bezüglich der Wirksamkeit von Lebensmitteln gegenüber Krebs durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass Knoblauch besonders effektiv ist. Es wurde dabei der Zusammenhang zwischen Darmkrebs und Ernährung untersucht. Auch bei Mäusen zeigte sich ein erstaunliches Ergebnis. Wurden Mäuse mit Knoblauch gefüttert, senkte sich das Risiko des Karzinoms auf mehr als 70 Prozent gegenüber der Placebo-Gruppe.

Knoblauch sollte nicht gekocht werden

Der Wirkstoff Dially Sulphide, welcher im Knoblauch enthalten ist, wird allerdings beim Kochen zerstört. Deswegen wird sowohl der Rohkonsum als auch die Zufuhr mittels Tabletten oder Kapseln empfohlen. Von der WHO wird empfohlen, dass täglich eine frische Knoblauchzehe verzehrt wird.