Japanische Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen durch Ornithin besser schlafen können. Vor allem bei langanhaltende Belastung kann es im Laufe der Zeit zu Schlafstörungen kommen. Die Forscher nahmen sich diesen Sachverhalt in der Antarktis zum Objekt.

Die Studie

An der Universiät Kagoshima werden nicht nur Polarexpeditionen durchgeführt, sondern auch eine Studie mit Ornithin. Während einer Polarexpedition in der Antarktis wurde mit 22 Probanden eine Doppelblindstudie durchgeführt. Neben Fragebögen bezüglich des Schlafverhaltens der Probanden, wurden auch Blutproben vor und während der Polarexpedition abgenommen. Es zeigte sich, dass während der Expedition der Ammoniakspiegel der Probanden anstieg. Auch andere Werte waren klar im Anstieg. Neben Kreatin-Kinase, Asparaginsäure und Serin, stieg auch das Ornithin an. Tryptophan und Alanin fielen unter die Ausgangswerte. 

 

Die Ergebnisse

Die Forscher stellten die Hypothese auf, dass eine erhöhte Zufuhr von Ornithin dem ansteigenden Ammoniakspiegel entgegenwirken könnte. Bereits in früheren Studien konnte dieser Sachverhalt bei der Aminosäure Arginin aufgezeigt werden. Die Probanden wurden in zwei Gruppen geteilt, wobei nur eine davon mit Ornithin versorgt wurde. Mit Hilfe von Fragebögen konnte festgestellt werden, dass die Ornithin-Gruppe zwar ebenfalls noch an Schlafstörungen litt, diese aber in einem geringeren Maße ausfielen als bei der Placebo-Gruppe. Die Forscher führen an, dass in diesem Bereich sicher noch Studien durchgeführt werden müssten, dennoch lässt sich anhand dieser Ergebnisse die positive Wirkung von Ornithin aufzeigen.