Pinienrindenextrakte wurden schon im Altertum gegen Entzündungen und Schmerzen eingesetzt. Diese Wirksamkeit konnte in den letzten Jahren durch zahlreiche Studien untermauert werden. Mit Hilfe der Pinienrindenextrakte wird nicht nur die Gesundheit der Gefäße unterstützt, sondern auch der Blutfluss wird durch eine Erweiterung der Arterien gefördert. Damit kann nicht nur die Leistung gesteigert werden, sondern auch Organe werden ausreichend mit Blut versorgt. Auch bei Arthrosen zeigte das Pinienrindenextrakt große Wirksamkeit, denn nicht nur Schmerzen, sondern auch Entzündungen konnten gelindert werden. Bei einer Studie in Italien stand vor allem die Auswirkung des Pinienrindenextraktes bei Schmerzen im Fokus.

 

Die Studie

Bei dieser Studie sollte nicht die Beobachtung im Vordergrund stehen, sondern der Wirkmechanismus. Deswegen reichte bereits eine geringe Menge an Teilnehmern aus. Ebenso musste keine Kontrollgruppe hinzugezogen werden. Über fünf Tage hinweg erhielten sechs Probanden, die zwischen 35 und 50 Jahre alt waren, 150mg Pinienrindenextrakt täglich. Zu Beginn und am Ende der Studie wurden Blutuntersuchungen durchgeführt, wobei Granulozyten und polymorphkernige Leukozyten im Fokus standen. Dabei handelt es sich um sogenannte Fresszellen, die im Körper das Immunsystem unterstützen. Dabei zeigte sich, dass die Ausschüttung der Enzyme COX und LOX in die weißen Blutkörperchen verringert wurde. Vor allem COX nimmt bei der Entstehung des Schmerzes eine wichtige Funktion ein. Auch bei Entzündungsprozessen ist dieses Enzym beteiligt. Durch die Gabe von Pinienrindenextrakten kann das Problem, den Forschern folgend, bereits an der Wurzel angepackt werden. So könnten Schmerzen und Entzündungen schon im Vorfeld reduziert werden.