Bei Chondroitin handelt es sich um ein Makromolekül, welches von Chondroblasten gebildet wird. Dadurch wird dem Knorpel in den Gelenken seine Widerstandskraft gegeben. Chemisch gesehen handelt es sich bei Chondroitin um einen Aminozucker, welcher auch bei Arthrose immer wieder zum Einsatz kommt. Zusammen mit dem Kollagen wird im Grunde genommen das Gewebe des Knorpels gebildet. Es kommt zur Arthrose wenn das Chondroitin verloren geht.

Bei Arthrose und anderen degenerativen Erkrankungen des Gelenkes kommt Chondroitin als Chondroitinsulfat zum Einsatz. Es wird sowohl als Prophylaxe als auch als Therapie eingesetzt. Dadurch werden Entzündungen nicht nur gehemmt, sondern die Gelenke beweglicher. Als Nahrungsergänzungsmittel ist Chondroitin frei auf dem Markt erhältlich.

In Kombination mit Omega-3-Fettsäuren und Glucosamin wird die Wirkung von Chondroitin verstärkt.

 

Wirkungsnachweis von Chondroitin

Zahlreiche Studien haben bereits die Wirksamkeit von Chondroitin bestätigt. Doch bis sich das Knorpelgewebe regenerieren kann, braucht es Geduld. Oft vergehen Monate bis sich das Gewebe wieder aufgebaut hat.

  • Der Organismus wird dabei unterstützt, dass die Knorpelmasse regeneriert und aufgebaut wird

  • Entzündungen werden gehemmt

Während des Verdauungsprozesses wird das Chondroitin zum Großteil in Glucosamin umgewandelt, so dass sich die Wirkung der beiden Nährstoffe ergänzt. Bei allen Studien zeigte sich, dass Chondroitin kaum Nebenwirkungen zeigt. Diese sind wenn, dann kaum vorhanden. Allerdings wird angeraten, dass schwangere Frauen weder Glucosamin noch Chondroitin zu sich nehmen. Der Arzt sollte zudem im Vorfeld gefragt werden, wenn zusätzlich blutverdünnende Medikamente eingenommen werden.

Kombiniert mit Pinienrindenextrakt und Omega-3-Fettsäuren kann die Wirkung von Chondroitin und Glucosamin unterstützt und verstärkt werden.