Im Organismus sind in etwa 2 bis 3 Gramm Zink enthalten, weswegen dieses auch zu den Spurenelementen gezählt wird. Das höchste Vorkommen ist vor allem in folgenden Teilen des Körpers zu finden:

  • Augen

  • Pankreas

  • Haare

  • Nägel

  • Muskeln

  • Knochen

  • in den geschlechtsspezifischen Organen wie Hoden, Prostata und Ovarien

Funktionen

  • Genetisches Material (Wachstum und Übertragung)

  • In der Schwangerschaft für den normalen Verlauf

  • Stoffwechsel beim Vitamin A

  • Immunsystem wird reguliert

  • Wachstumshormone werden reguliert

  • Sexualhormone werden reguliert

  • Schilddrüsenhormone werden reguliert

  • Säure-Basen-Haushalt wird reguliert

  • Bildung von Insulin

  • Bildung von Sperma

  • Funktionen des Gehirns

  • Stabilität der Psyche

  • Heilungsprozesse von Wunden

Bedarf

Der tägliche Bedarf richtet sich nach Altersgruppen. Ein Säugling benötigt in etwa 1,0mg täglich. Ab dem 19. Lebensjahr und darüber hinaus liegt der Tagesbedarf bei Männern bei etwa 10,00 und bei Frauen 7,00mg. In der Schwangerschaft steigt der Bedarf an Zink auf etwa 10,00mg an. Während der Stillzeit liegt dieser bei etwa 11,00mg. Bei sportlichen Aktivitäten, an heißen Tagen und bei starkem Schwitzen können bis zu 3 Gramm Zink täglich ausgeschieden werden, welche mittels Nahrung wieder ausgeglichen werden sollten. Es wird empfohlen, dass täglich zwischen 20 und 100mg Zink zugeführt werden.

 

Vorkommen

Zink ist vor allem in tierischen Produkten zu finden:

  • Fisch

  • Fleisch

  • Eier

  • Milch

  • Milchprodukte

  • Innereien

  • Schalentiere

  • Nüsse

  • Hülsenfrüchte

  • Vollkorn

  • Haferflocken

  • Weizenkleie

 10 bis 40 Prozent des Zinks wird über den Dünndarm verwertet. Der Rest wird über die Nieren und den Stuhl ausgeschieden.

Bei Zink in Nahrungsergänzungsmitteln sollte einiges beachtet werden. Werden mehr als 30mg über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen, kann es infolge zu einem Mangel an Kupfer, Mangan, Eisen und Chrom kommen. Deswegen sollten diese Spurenelemente ebenfalls ergänzt werden. In der Schwangerschaft, bei einigen Medikamenten und bei einer Störung der Nierenfunktion sollte Zink mittels Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden, dann aber nur mit Rücksprache eines Arztes.