Durch einen Vitamin D Mangel können nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Erkrankungen der Atemwege hervorgerufen werden, sondern in einer Studie in Saarland zeigte sich auch, dass die Sterblichkeit erhöht wird.

 

Die Studie

Die Studie wurde bei mehr als 10.000 Menschen durchgeführt, die alle zwischen 50 und 74 Jahre alt waren. Dabei wurden die Probanden über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg, statistisch erfasst. Da der Zeitraum sehr lange bemessen und auch die Anzahl der Probanden sehr hoch war, gilt die Studie allgemein als sehr aussagekräftig. Es zeigte sich, dass die Sterblichkeit durch einen Vitamin D Mangel erhöht wird. Selbst wenn der Vitamin D Status nur eingeschränkt ist, steigt das Risiko der Sterblichkeit bereits an. Je weniger Vitamin D im Blutplasma zu finden ist, desto mehr nimmt auch der Faktor der Sterblichkeit zu.

Nicht nur bei der Sterblichkeit selbst, sondern auch bei den Todesursachen konnte ein Zusammenhang mit dem Vitamin D Mangel aufgezeigt werden.

  • Todesursache Herz-Kreislauf-Erkrankung steigt um den Faktor 1,4 an

  • Todesursache Karzinome steigt um den Faktor 1,4 an

  • Todesursache Erkrankungen der Atemwege steigt um den Faktor 2,5 an