Für den Aufbau und die Regeneration von Nervenzellen ist Folsäure ein wichtiger Bestandteil. Zudem kann mit Folsäure nicht nur allergene Antikörper reduzieren, sondern damit auch das Risiko von Asthma. Wie in einer Studie nachgewiesen werden konnte, zeigt die Folsäure nicht nur einen Rückgang bei den Neuralrohrdefekten, sondern auch bei Asthma konnten Erfolge verzeichnet werden.

 

Die Studie

Bei der Studie wurden etwa 8000 Menschen zwischen dem zweiten und dem achtzigsten Lebensjahr untersucht. Es wurde der Wert der Folsäure mit Hilfe einer Blutabnahme untersucht und mit dem Immunglobulin E verglichen. Dieses steht in enger Verbindung mit allergischen Reaktionen. Die gewonnenen Daten wurden auch mit allergischen Symptomen und Beschwerden der Atemwege abgeglichen.

Die Ergebnisse zeigten, dass weniger Immunglobuline E im Serum vorhanden waren, wenn der Folsäure-Spiegel hoch war. Nicht nur die Wahrscheinlichkeit von Asthma sank, sondern auch die Atemgeräusche nahmen ab. Ebenso zeigte sich auch, dass bei geringen Serumwerten von Folsäure auch das Risiko einer Atemwegserkrankung auf über 30 Prozent stieg.

Jedoch wollen die Wissenschaftler bis Dato noch keine Empfehlung bezüglich Folsäure-Zufuhr zur Prophylaxe gegen Asthma aussprechen. Erst müsse der genaue Wirkmechanismus untersucht werden, bevor diese Annahme als Empfehlung ausgesprochen werden kann. Weitere Studien bezüglich dieser Wirkmechanismen sind allerdings bereits in Planung.