Die Arthrose kann auf drei Arten behandelt werden:

  • Symptomatisch: Hierbei werden Schmerzmittel eingesetzt. Die Wirkung tritt sofort ein, allerdings bleibt die Ursache unbehandelt. Ebenso bringen Schmerzmittel Nebenwirkungen mit sich.

  • Ursächlich: Mittels Nahrung, Bewegung und Nährstoffen. Dabei kann die Zerstörung des Gelenkes gestoppt werden. Die Beschwerden lindern sich meist nach einigen Wochen und es zeigen sich keine Nebenwirkungen. Der Nachteil besteht darin, dass die Wirkung nicht sofort einsetzt.

  • Operativ: Bei starker Zerstörung wird das Gelenk durch ein künstliches ersetzt. Diese Alternative wird nur eingesetzt, wenn es keine andere Wahl mehr gibt. Der Nachteil besteht in den Risiken der Operation.

Medikamente

Schmerzmittel lindern zwar anfänglich die Beschwerden, allerdings wird die Ursache nicht bekämpft. Meist werden zu Beginn klassische Schmerzmittel angewendet, die zudem kostengünstig sind. Diclofenac stellt das Mittel der Wahl dar. Dabei handelt es sich um ein NSAR. Allerdings können diese Schmerzmittel zu Schäden in der Leber und Niere führen. Daher sollten diese nur mit Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden.

 

Natürliche Heilmittel

  • Chondroitinsulfat: Es speichert Wasser im Gelenk und bildet damit eine Art Dämpfung. Ebenso wird damit die Bildung von Knorpel angeregt und der Abbau verhindert. Es ergänzt sich optimal mit Glucosamin und hemmt Entzündungen.

  • Glucosaminsulfat: Dabei handelt es sich um einen Aminozucker. Der Knorpelabbau wird verringert und die Schmerzen gelindert. Ebenso trägt Glucosamin auch für die Erhaltung des Korpels einen wichtigen Teil bei. Den klassischen Antirheumatika ist Glucosamin mit seiner schmerzstillenden Wirkung auf jeden Fall ebenbürtig.

  • Omega-3-Fettsäuren: Diese haben nicht nur einen entzündungshemmenden Effekt, sondern verstärken zudem auch die Wirkung von Glucosamin und Chondroitinsulfat.

  • Pinienrindenextrakt: Dieses hat ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung. Zudem ist dieses natürliche Heilmittel quasi frei von Nebenwirkungen.

  • Vitamin E: Vor allem bei aktivierter Arthrose zeigt Vitamin E gute Erfolge bei entzündlichen Prozessen. Ebenso wird die Bildung von Arachidonsäure gehemmt, welche den Knorpel angreift.

  • SAM: S-Adenosylmethionin. Damit wird die Bildung und die Reparatur der Knorpel angeregt und unterstützt. Bereits nach vier Wochen zeigen sich mit Hilfe von SAM die ersten Wirkungen.