Bei einem Tinnitus kommt es zu akustischen Wahrnehmungen, die über den Schall hinausgehen. Meist äußert der Tinnitus sich durch ein Pfeifen und Piepen. Für Betroffene kann dieser Umstand nicht nur unangenehm sein, sondern auch den Alltag beeinflussen. Beim Tinnitus können sich die Lautstärke und auch der Ton ständig verändern. Dabei handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern nur um ein Symptom.

 

Ursachen

  • mechanische Ursachen wie beispielsweise Ohrenschmalz

  • Infekte und Entzündungen im Ohr

  • Knalltraumen

  • Tauchunfälle

  • Medikamente

  • Anspannung

  • Durchblutung – bei Anspannung kann es infolge auch zu Verengungen der Gefäße kommen, wodurch scheinbar auch der Tinnitus ausgelöst werden kann

Therapie

Die Therapie bei diesem Symptom ist sehr schwierig. Meist wird versucht, dass die Ursachen behandelt werden. So wird versucht die Anspannungen zu lösen und die Durchblutung der feinen Gefäße wieder anzuregen. Für eine bessere Durchblutung werden häufig zwei natürliche Heilmittel eingesetzt – Gingko und L-Arginin. Gingko hat nicht nur einen schützenden Effekt bei den Nerven, sondern regt zudem auch die Durchblutung der feinen Gefäße an. Durch L-Arginin wird die Innenwand der Gefäße flexibel gehalten und die Durchblutung verbessert.

Es gibt auch Medikamente, die beim Tinnitus immer wieder zum Einsatz kommen. Allerdings scheinen hier die Erfolge im Gegensatz zu den Nebenwirkungen eher fraglich. Insbesondere Medikamenten stehen einige Ärzte sehr kritisch gegenüber, da es sich bei der Behandlung von Tinnitus meist um eine lebenslange Angelegenheit handelt.