Durch einen Zufall konnte die Wirkung von Vitamin E bei Fettleibigkeit entdeckt werden. Ursprünglich ging es bei der Studie in Ohio darum, dass durch den Mangel von Vitamin E Schäden beim zentralen Nervensystem entstehen können. Die positive Wirkung bei der Fettleber zeigte sich zufällig.

Folgen der Adipositas

Durch die Adipositas können zahlreiche Erkrankungen wie beispielsweise die Fettleber einhergehen. Dabei handelt es sich um Fettansammlungen in der Leber, welche entzündliche Prozesse hervorrufen können. Bei der Fettleber ist die nicht-alkoholbedingte Fettleber die schwerste Form. Meist gehen eine Leberzirrhose, ein Leberkarzinom oder ein Versagen der Leber einher. Da es bis Dato keine Behandlungsmöglichkeit bei der Fettleber gibt, stellt die Transplantation meist die letzte Wahl dar.

 

Studien

Die Forscher fanden bereits vorangegangene Studien, in welchen bereits auf den Zusammenhang zwischen Vitamin E und der Fettleber hingewiesen wurde. Dieser Sachverhalt motivierte die Wissenschaftler in diesem Bereich weitere Forschungen durchzuführen. Um die Theorie untermauern zu können, wurden Mäuse so präpariert, dass diesen ein bestimmtes Protein fehlte. Dieses regelt im Normalfall das Niveau sämtlicher Vitamine.

 

Die Ergebnisse

Es zeigte sich bei den Mäusen wie erwartet, dass oxidativer Stress anstieg und Fett in der Leber eingelagert wurde. Allerdings war erstaunlicher, dass durch die Gabe von Vitamin E die Anzeichen dieser Fettleber verhindert werden konnte. So konnte der Zusammenhang zwischen dem Vitamin E und der Fettleber nachgewiesen werden. Die genauen Wirkmechanismen müssten allerdings noch in anderen Studien untersucht werden.

Die Forscher weisen darauf hin, dass ein Großteil der Bevölkerung an einem Vitamin E Mangel leidet. Vor allem adipöse Menschen sollten deswegen ausreichend Vitamin E zuführen, um hier eine Prophylaxe gegen die Fettleber durchzuführen.