Nach den langen Wintermonaten heitert sich bei den ersten Sonnenstrahlen auch die Stimmung wieder auf. Eine Studie aus London zeigte, dass für diesen Sachverhalt auch das Vitamin D verantwortlich ist. Bei einem Mangel an Vitamin D entsteht somit auch das Risiko, dass eine Depression auftreten kann. Im Alter sinkt das Vitamin D naturgemäß ab, wodurch sich ebenfalls Depressionen und Panikattacken zeigen können. Bei der Studie wurden die Daten von mehr als 7400 Probanden aus England herangezogen.

Studien

Dieser Zusammenhang ist in den letzten Jahren immer wieder umstritten. Es gibt Studien, die keinen Hinweis auf diesen Zusammenhang liefern, während andere sehr wohl auf eine Verbindung hinweisen. Bei den Erhebungsdaten der International Archives of Medicine ließ sich allerdings sehr wohl aufzeigen, dass ein Mangel an Vitamin D zu einem gesteigerten Risiko bezüglich Depressionen führen kann. Bei der Studie wurden die Probanden auf

  • Angstzustände

  • Panikattacken

  • Phobien und

  • Depressionen

hin befragt. Es mussten aufgrund der Form der Interviews keine kausalen Beziehungen nachgewiesen werden und trotzdem konnten Korrelationen aufgezeigt werden. Bei Probanden, die an einem Vitamin D Mangel litten, lag die Wahrscheinlichkeit an einer Depression oder Ähnlichem zu erkranken, weitaus höher, als wenn der Spiegel normal war. Auch das Risiko für Panikattacken sank massiv ab. Es wurde aber festgestellt, dass sich die Anforderungen an die Vitamin D Mengen im Laufe des Alters ändern. Demnach muss Vitamin D immer an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.