In den meisten Fällen lässt sich die Tagesmüdigkeit auf einen Vitamin D Mangel zurückführen. Bei einer Studie aus den USA wurden drei Faktoren miteinander in Verbindung gebracht, welche auf den ersten Blick keinen Zusammenhang aufweisen. Dabei handelt es sich um das Hautkolorit, die Tagesmüdigkeit und den Vitamin D Mangel. Es zeigte sich, dass dieser Mangel sowohl an Schlafstörungen als auch an Tagesmüdigkeit beteiligt sein kann. Die Hautfarbe wurde nur deswegen ins Spiel gebracht, da je dünkler das Hautkolorit ist, auch das Risiko für einen Mangel an Vitamin D steigt.

Die Studie

Bei der Studie nahmen 81 Probanden teil, die entweder an Schlafstörungen oder an Schmerzen litten, die nicht zugeordnet werden konnten. Die Studie wurde in einem Schlaflabor durchgeführt. Bei allen Probanden wurde die Diagnose Schlafstörung bereits gestellt, meist handelte es sich allerdings um die Schlafapnoe. Mittels Bluttest wurde das Vitamin D im Blutplasma analysiert. Ebenso wurden Daten über das Schlafverhalten dokumentiert. Es zeigte sich, dass die Tagesmüdigkeit geringer war, wenn das Vitamin D im Blutplasma höher war. Die Probanden, die einen Vitamin D Mangel in ihrem Blut aufwiesen, zeigten zudem entsprechend dem Hautkolorit auch unterschiedliche Erscheinungsformen. Je höher das Vitamin D im Blutplasma war, desto mehr litten Afroamerikaner an der Tagesmüdigkeit. Hingegen wurde das Symptom bei hellhäutigen Teilnehmern nicht weiter intensiviert.

 

Wirkmechanismus

Dass die Stimmung und Vitamin D in enger Verbindung stehen, ist bereits aus zahlreichen Studien bekannt. Gegenüber der Tagesmüdigkeit bleiben aber bis Dato immer noch einige Fragen ungeklärt. Zwar zeigte diese Studie, dass es einen Zusammenhang zwischen der Tagesmüdigkeit und dem Vitamin D gibt, die Kausalitäten blieben aber weitgehend ungeklärt.