Vitamin D Mangel

Eisenmangel

Vitamin D wird zum größten Teil durch Sonneneinstrahlung gebildet. Lediglich rund zwanzig Prozent des Vitamins werden über die Nahrung aufgenommen. Es gibt nicht viele Lebensmittel, die Vitamin D enthalten. In den fetthaltigen Fischarten, wie Thunfisch, Aal, Sardinen, Hering und Lachs, ist eine größere Vitamin D Menge zu finden. Ebenso kommt dieses Vitamin in Kalbfleisch, Avocados, verschiedenen Pilzarten und Eiern vor. Um den Tagesbedarf zu decken, müsste jedoch eine sehr große Menge von diesen Nahrungsmitteln verzehrt werden. In den Wintermonaten ist in Ländern wie Deutschland zu wenig Sonnenlicht vorhanden, um ausreichend Vitamin D zu produzieren. Dann kann es zu einem Vitamin D Mangel kommen.

Ursachen für Vitamin D Mangel

 

Die Hauptursache für einen Mangel an Vitamin D ist das unzureichende Sonnenlicht. Deshalb besteht für Menschen in Ländern mit sonnenarmen Jahreszeiten ein erhöhtes Risiko. Ebenso sind Personen, die sich kaum in der freien Natur aufhalten, eher von einem Vitamin D Mangel betroffen. Dazu gehören auch Menschen, die bettlägrig sind.

  • Dunkelhäutige Personen, die in Ländern mit wenig Sonnenlicht leben, zählen ebenfalls zu der Risikogruppe. Die dunkle Farbe der Haut hemmt die Aufnahme von UV-Strahlen.
  • Bei älteren Menschen verringert sich die Produktion von Vitamin D.
  • Durch Hormonveränderungen während der Schwangerschaft oder im Klimakterium kann es zu einem Vitamin D Mangel kommen.
  • Einige chronische Krankheiten können die Aufnahme des Vitamins oder die Umwandlung in Vitamin D stören. Dazu gehören unter anderem Morbus Crohn, Nierenkrankheiten oder Erkrankungen der Leber.

 

Symptome von Vitamin D Mangel

  • Schwächegefühl mit einer verminderten Leistungsfähigkeit
  • Muskelkrämpfe und -verspannungen
  • Zittern der Muskeln
  • Brüchige Fingernägel
  • Müdigkeit
  • Zucken der Augenlider
  • Bei körperlicher Anstrengung treten Schwindel oder Kopfschmerzen auf
  • Schmerzen in den Gelenken
  • Traurigkeit
  • Nachlassende Konzentrationsfähigkeit
  • Nervosität
  • Schlafprobleme
  • Erhöhte Infektanfälligkeit

Ein starker Mangel an Vitamin D kann bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteoporose (Knochenschwund) führen. Ein dem Rachitis ähnliches Krankheitsbild bei Erwachsenen ist Osteomalzie (Knochenerweichung) . Bei Rachitis verbiegen sich die Knochen, da der Kalzium-Stoffwechsel gestört ist. Zudem ist die Muskulatur der betroffenen Kinder schwach und die Bildung der Zähne verläuft mangelhaft. In Deutschland wird die Zahl der an Rachitis erkrankten Kinder auf etwa vierhundert eingeschätzt. Besonders betroffen sind dunkelhäutige Kinder, die nicht mit Vitamin D Präparaten versorgt werden, um einem Mangel vorzubeugen.

 

Behandlung von Vitamin D Mangel

Ein Mangel an Vitamin D kann nur mit speziellen Präparaten ausgeglichen werden. Dazu wird der Arzt zunächst den Vitamin D Spiegel messen, um eine genaue Dosierung zu verordnen. Während durch Sonneneinstrahlung oder Nahrungsmittel eine Überdosierung förmlich ausgeschlossen ist, kann es bei der Einnahme eines Präparates zu einer Überdosierung kommen. Deshalb sollte nie auf eigene Faust ein solches Ergänzungsmittel eingenommen werden. Wichtig ist, dass das Präparat Vitamin D3 enthält, das für den Menschen bedeutsam ist. Die Tagesdosis hängt von den Werten des Vitamin D Spiegels ab.

Weiteres zu Vitamin D Mangel

vitamin D

 

 

Vitamin D Allgemein

Das Vitamin D wird häufig auch als das Sonnenvitamin bezeichnet, da der Körper es durch Sonneneinstrahlung selber produzieren kann. Vitamin D ist besonders wichtig für den menschlichen Körper.

mehr erfahren