Mit Hilfe von Vitamin D und Kalzium kann nicht nur die Knochendichte verbessert werden, sondern auch das Risiko eine Hüftfraktur gemindert werden. Deswegen ist die Zufuhr von Vitamin D und Calcium bei einer effizienten Osteoporose-Therapie unerlässlich. Bei einer Studie zeigte sich, dass Knochenbrüche vermindert werden können.

 

WHO führte Studie durch

Bei dieser Studie nahmen fast 40.000 Frauen teil, welche sich bereits in der Postmenopause befanden. Die Frauen nahmen über sieben Jahre hinweg ein Kombinationspräparat aus Vitamin D und Calcium, oder ein Placebo ein. Allerdings zeigte sich bei der ersten Analyse lediglich, dass die Knochendichte verbessert werden konnte. Bezüglich Hüftfrakturen zeigte sich keine Besserung. Dieser Sachverhalt begründete darauf, dass nicht alle Frauen die Kombinationspräparate eingenommen hatten. Bei den Frauen, welche die Kombinationspräparate einhielten, zeigte sich allerdings, dass das Risiko einer Hüftfraktur auf beinahe 39 Prozent sank.

Andere Wirkungen von Vitamin D und Calcium

Es wird angenommen, dass durch die Gabe von Vitamin D und Calcium auch das Risiko von Brustkarzinom gesenkt werden könnte. Bei einer höheren Gabe dieser Kombination zeigte sich zudem, dass sich bei Männern, jedoch nicht bei Frauen, auch das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung anheben kann.