Vitamin D2 kommt nicht so gut durch den Winter wie Vitamin D3. Bei Vitamin D ist der Organismus in der Lage, dass er dieses selbst herstellen kann. Allerdings benötigt er dafür auch UV-Licht, das durch die Haut aufgenommen wird. In der Leber und in der Niere werden die Vorstufen dann umgewandelt. Das Vitamin D3 kommt eher in tierischen Nahrungsmitteln vor, das Vitamin D2 in pflanzlichen. Es wird schon seit langem angenommen, dass vor allem D3 effektiver ist als D2. Zwar kann der Körper Vitamin D3 selbst produzieren, allerdings nur in Ländern, in denen das ganze Jahr über die Sonne scheint. In kälteren Gebieten ist dies nicht der Fall. Deswegen gibt es weltweit eine hohe Anzahl an Menschen, die an einem Vitamin D Mangel leiden.

 

Die Studie

Bei einer Studie in Neuseeland wurden Vitamin D2 und D3 am Ende der Sommerzeit über 25 Wochen hinweg untersucht. Dabei konnte der Mangel, der durch den Winter entsteht genau aufgezeigt werden. Insgesamt konnten 95 Probanden im Alter von 18 und 50 Jahren für diese Studie gewonnen werden. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhielt lediglich Placebos, während die anderen beiden 1000IE Vitamin D2 oder D3 erhielten.

 

Die Ergebnisse

Die Produktion von Vitamin D sank nicht nur in der Placebo-Gruppe, sondern auch bei den anderen Probanden. Lediglich bei der Gruppe, die Vitamin D3 erhielt, blieb der Spiegel konstant. Das macht deutlich, dass vor allem im Winter auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D3 geachtet werden sollte. Vor allem Lachs und Hering sind hierfür gute Lieferanten. Doch auch wer sich von Fisch ernährt, wird den Bedarf an Vitamin D3 nicht vollkommen decken können, weswegen zu Nahrungsergänzungsmitteln geraten wird.