Mit Hilfe von Vitamin K kann auch das Risiko für Osteoporose gesenkt werden. Damit das Kalzium in den Knochen dauerhaft zur Verfügung steht, muss das Vitamin K allerdings langfristig und regelmäßig eingenommen werden.

Die Studie

Für die Studie konnten 244 Frauen im Alter zwischen 55 und 65 Jahren gewonnen werden, die sich bereits alle in der Postmenopause befanden. Die Frauen erhielten über drei Jahre hinweg entweder hochdosiert Vitamin K2 oder ein Placebo.

 

Die Ergebnisse

Bei der Placebo-Gruppe konnte in der Wirbelsäule ein Rückgang der Knochendichte gemessen werden, der bei 1,5 Prozent lag. Bei der Gruppe, die Vitamin K2 erhielt, nahm dieser Wert nur 0,5 Prozent ein. Das bedeutet, dass durch die Zufuhr von Vitamin K2 der Abbau der Knochendichte um etwa 70 Prozent reduziert werden kann. Ebenso zeigte sich bei dieser Studie eine Veränderung beim Osteocalacin, welches ein Peptidhormon ist. Bei der Mineralisierung der Knochen nimmt dieses Hormon eine wichtige Funktion ein. Dafür muss das Hormon allerdings im aktiven Zustand sein, was allerdings nur mit Vitamin K möglich ist.

Auch Vitamin D ist wichtig

Für den Kalziumstoffwechseln nimmt neben Vitamin K auch das Vitamin D eine wichtige Rolle ein. Vor allem in den kalten Wintermonaten kommt es bei diesem Vitamin bei großen Teilen der Bevölkerung zu einem Mangel. Da sich das Vitamin D und K in ihrer Funktionsweise sehr ähnlich sind, werden diese auch häufig als Zwillingsvitamine bezeichnet.

Durch die regelmäßige Zufuhr von Vitamin K2 kann eine Prophylaxe gegen den Abbau der Knochendichte vorgenommen werden. Erst durch die regelmäßige Einnahme von zwei bis drei Jahren kann Vitamin K seine Wirkung entfalten.