Die Forschung ist immer auf der Suche um dementiellen Erkrankungen entgegenwirken zu können. Dabei hat sich gezeigt, dass Ginkgo biloba, Omega-3-Fettsäuren, Mineralstoffe und Vitamine die Gesundheit von Nerven und Gehirn unterstützen und fördern. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Menschen den dementiellen Erkrankungen nicht mehr schutzlos ausgeliefert sind, sondern dass die Ernährung sehr wohl einen wichtigen Faktor dazu beiträgt. In den letzten Jahren finden sich auf dem Markt zahlreiche Präparate, welche unsere Nahrung mit wichtigen Inhaltsstoffen ergänzen sollen. Einige davon haben sich als durchaus hilfreich erwiesen, wenn es um die Prophylaxe gegen dementielle Erkrankungen wie beispielsweise Alzheimer geht. Bestehen bereits Beschwerden können die Symptome zudem abgeschwächt werden. Allerdings zeigen sich die Erfolge nicht nach der ersten Einnahme einer Pille. Hier gilt die Regel, dass sich die Wirkung nur nach langer und regelmäßiger Einnahme zeigen kann.

Omega-3-Fettsäuren

Diese bildet in etwa 40 Prozent unseres Fettgewebes, welches für die strukturelle Komponente unseres Gehirns zuständig ist. Die Omega-3-Fettsäure trägt zudem einen wichtigen Faktor dazu bei, dass unsere Nervenzellen im Schwung bleiben. Allerdings muss bei der Einnahme gewährleistet sein, dass die Omega-3-Fettsäure nicht nur vom Körper aufgenommen wird, sondern dass sie zudem auch dort hin transportiert wird, wo diese benötigt wird. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die vermehrt fetten Fisch auf ihrem Speiseplan haben, seltener an dementiellen Erkrankungen leiden als andere. Die Denkfähigkeit des Gehirns wird mit der täglichen Einnahme von Omega-3-Fettsäure-Kapseln, welche Fischöl enthalten, angeregt und verbessert. Neben der Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten zeigte sich bei diesen Studien allerdings auch eine positive Wirkung beim Herz-Kreislauf-System.

Vitamine gegen Alzheimer

Mit Hilfe von Studien konnte heraus gefunden werden, dass Patienten mit Alzheimer einen Mangel an Vitaminen aufweisen. Neben Vitamin E spielen hier auch die Vitamine B und D einen wichtige Rolle. Bei einem Vitamin D-Mangel steigt auch das Risiko einer Demenz. Vitamin B hingegen zeigte, dass der geistige Abbau nach regelmäßiger Einnahme gehemmt werden kann. Es wird angenommen, dass vor allem die Kombination von Vitamin B6, Folsäure und hochdosiertem Vitamin B12 das Risiko einer Demenz verringern kann.

Mineralstoffe gegen dementielle Erkrankungen

Um dementiellen Erkrankungen vorbeugen zu können, zeigte sich, dass große Mengen an Mineralwasser, welches reich an Silizium ist, eine Prophylaxe darstellen kann.

Beeren gegen die Alterung des Gehirns

Die in Beeren enthaltenen Polyphenole können im Alter den Abbau der Gehirnfunktionen ein wenig hemmen. In Studien zeigte sich, dass Probanden, welche Heidelbeeren und Erdbeeren auf ihrem Speiseplan hatten, eine Verzögerung bei der Alterung des Gehirns zeigten. Im Schnitt war deren Gehirn beim Alterungsprozess um etwa zwei Jahre jünger als bei Probanden, welche keine Beeren aßen.

Trotz der zahlreichen Studien kann einer dementiellen Erkrankung allerdings nur vorgebeugt werden. Eine Heilung in diesem Bereich ist derzeit noch nicht bekannt. Dennoch können der Ausbruch und der Verlauf dank dieser Erkenntnisse ein wenig verzögert werden.