Weist die Mutter während der Schwangerschaft einen ausreichend hohen Spiegel an Vitamin D auf, so steigen auch die Chancen, dass das Kind mit einem normalen Geburtsgewicht auf die Welt kommt. Bei einer Studie in Pittsburgh konnten dahingehend eindeutige Ergebnisse aufgezeigt werden. Sinkt der Vitamin D Spiegel im Blut der schwangeren Frau ab, steigt das Risiko, dass das Kind mit einem geringeren Gewicht zur Welt kommt.

 

Wann spielt Vitamin D eine Rolle?

Vor allem in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft dürfte dieser Sachverhalt von Interesse sein. Liegt in diesem Zeitraum ein Mangel an Vitamin D vor, steigt das Risiko, dass das Kind mit einem geringen Geburtsgewicht zur Welt kommt, doppelt so hoch. Aber auch im sechsten Monat konnten die Wissenschaftler immer noch einen Zusammenhang feststellen. Diese Ergebnisse sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn Neugeborene mit einem geringeren Geburtsgewicht haben eine höheres Risiko in den ersten Monaten zu versterben. Auch zeigen sich bei diesen Kindern im Laufe des Lebens Risiken für

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Diabetes

  • Hypertonie und

  • chronische Erkrankungen

Das Verhalten der schwangeren Frauen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Sie rauchen weniger, achten mehr auf ihr Gewicht und gehen häufiger spazieren. Trotz dieser gesunden Aktivitäten vergessen allerdings viele auf die Zufuhr von Vitamin D, was verheerende Folgen für das Kind mit sich bringen kann. Deswegen sollten vor allem schwangere Frauen auf Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D zurückgreifen.