Eisen sollte nicht nur in Bezug auf die Schwangerschaftsanämie eingenommen werden, sondern stellt auch einen wichtigen Faktor für das Geburtsgewicht des Kindes dar. In Studien konnte belegt werden, dass die Zufuhr von Eisen in der Schwangerschaft für das Ungeborene wichtig ist. Weltweit zählt der Eisenmangel zu den größten Defiziten, wobei vor allem Frauen im gebärfähigen Alter davon betroffen sind. Da Eisen an rote Blutkörperchen gebunden ist, geht ein Großteil davon bei den monatlichen Blutungen und bei der Geburt verloren. Daher ist der Bedarf an Eisen während der Schwangerschaft doppelt so hoch wie normalerweise.

Bei Eisen zeigen sich beim Körper allerdings Probleme dieses aufzunehmen. Für die Aufnahme ist Vitamin C daher unerlässlich. Eine Studie zeigte, dass eine ausreichende Zufuhr von Eisen in der Schwangerschaft auch einen positiven Effekt auf das Geburtsgewicht des Kindes hat.

 

Die Studie

Bei den zahlreichen Studien wurden etwa 18.000 Frauen untersucht. Dabei stand im Fokus, wie sich die Einnahme von Eisen vor der Geburt auf das Geburtsgewicht und auf das Risiko einer Schwangerschaftsanämie auswirkt. Es konnte herausgefunden werden, dass bereits 10mg Eisen täglich, das Risiko einer Schwangerschaftsanämie um 12 Prozent senken konnten und das Geburtsgewicht um 15 Prozent angehoben werden konnte. Positive Effekte zeigten sich bis zu einer täglichen Dosierung von 66 Prozent. Darüber stieg der Hämoglobin-Spiegel an.

Eisenzufuhr als Standard vor einer Schwangerschaft?

Wissenschaftler empfehlen anhand der zahlreichen Studien, dass 20 bis 40mg Eisen prophylaktisch eingenommen werden sollten. Damit das Eisen aufgenommen werden kann, wäre die gleichzeitige Einnahme von Vitamin C ideal. Da durch die Eisenaufnahme Zink und Kupfer ein wenig blockiert werden, sollten diese ebenfalls in größeren Mengen zugeführt werden. Höhere Dosierungen von Eisen sollten vermieden werden, da sich dieses im Laufe der Jahre in der Leber anreichert. Eine Überdosierung konnte bis Dato nicht nachgewiesen werden.