Mit Betain kann dem Homocystein entgegengewirkt werden, wodurch

  • Gefäße

  • Herz und

  • Leber

geschützt werden. Ebenso kann der Demenz entgegengewirkt werden. Betain ist ein Mikronährstoff, welcher Aminosäuren sehr ähnlich ist. Es ist verwandt mit der Aminosäure Glycin und tritt zudem als deren Derivat auf. Zudem enthält Betain drei Methylgruppen. Betain wird zudem auch zu den vitaminähnlichen Stoffen gezählt. Eine konkrete Ähnlichkeit lässt sich vor allem mit Vitamin B aufzeigen.

Betain in der Forschung

Betain wird in der Ernährungsforschung derzeit noch nicht allzu oft genannt. Das liegt wohl auch daran, dass Betain noch nicht wirklich in Stoffe, welche die Gesundheit fördern, eingeordnet werden konnte. Betain ist zwar keine Aminosäure, stellt aber ein Derivat dafür dar. Gelegentlich wird Betain als sekundärer Pflanzenstoff eingeordnet.

Auch wenn Betain noch unbekannt ist, ist es dennoch gesund. Dabei muss zwischen Betain-HCl und Betain-TMG unterschieden werden. Ersteres ist meist in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten und besteht zu einem Viertel aus Salzsäure. Vor allem wenn die eigene Salzsäureproduktion Defizite aufweist, kommt das Betain-HCl zum Einsatz. Folgeerscheinungen wie beispielsweise Sodbrennen können dadurch gelindert werden. Ebenso kann das Risiko für Gallensteine reduziert werden. Bei einer höheren Dosierung kann es allerdings zu einer Übersäuerung kommen.

 

Vorkommen

  • Spinat roh und gekocht

  • rote Beete

  • Roggenmehl

  • Zuckerrüben

  • Broccoli

  • Muscheln

Funktionen

  • Homocystein wird remethyliert und abgebaut wodurch Herzinfarkte und Schlaganfälle verringert werden können

  • In den Nieren kann Betain Proteine hemmen, die Entzündungen fördern

  • Die Leber wird bei der Verarbeitung von Fetten unterstützt

  • Die Beeinträchtigung von Alkohol auf die Leber kann ausgeglichen werden wodurch vor einer alkoholischen Leberschädigung geschützt werden kann

  • Bei Alzheimer kann Betain die Symptome ein wenig lindern

  • Beim Sport kann es zu einer Steigerung der Leistung kommen

  • Die Verdauung kann verbessert werden

 

Nebenwirkungen

Bisher sind Nebenwirkungen bei der Einnahme von Betain unbekannt. Selten aber doch, kann es allerdings zum Auftreten von unangenehmen Körpergerüchen kommen. Zwei Gramm Betain stellen die empfohlene Tagesdosis dar. Allerdings kann der Bedarf bei einem erhöhten Homocystein-Spiegel ansteigen.