Bei den Fettsäuren gibt es unterschiedliche Einteilungen.

Gesättigte Fettsäuren haben ihr Vorkommen vor allem in tierischen Produkten.

  • Fleisch

  • Wurstwaren

  • Palmkernfett

  • Butter

  • Kokosfett

Einfach ungesättigte Fettsäuren werden auch als Omega-9-Fettsäuren bezeichnet und haben ihr Vorkommen vor allem in Rapsöl und Olivenöl. Diese Fettsäuren kann der Körper auch selbst herstellen.

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren stellen eine wichtigen Bestandteil bei Zellmembranen dar und sind für die Regeneration und das Wachstum der Zelle wichtig. Zudem wird das Immunsystem mit diesen Fettsäuren ebenso gesteuert wird die Blutgerinnung.

In Pflanzenölen ist zwar auch die Omega-3-Fettsäure enthalten. Den Großteil machen allerdings Omega-6-Fettsäuren aus.

 

Der Vergleich zwischen Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren

In der Ernährung sollte das Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren in etwa 1:5 betragen. Dieses Verhältnis ist vor allem ernährungsphysiologisch sehr wichtig. Steigt der Anteil der Omega-6-Fettsäuren kann dies im Körper zu Nebenwirkungen führen:

  • Die Blutfettwerte steigen an

  • Die Thrombosegefahr steigt

  • Aufgrund einer schlechten Flexibilität der Gefäße steigt der Blutdruck

  • Es kommt zur Neigung zu Allergien

  • Die Immunfunktion nimmt ab

  • Die Anfälligkeit für Entzündungen nimmt zu

In der modernen Ernährung kommt es allerdings zu einem Ungleichgewicht des empfohlenen Verhältnisses. Mediziner sehen diesen Umstand als Ursache für Zivilisationskrankheiten wie beispielsweise

  • Arteriosklerose

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Arthritis und

  • Arthrose

  •  In der Schwangerschaft ist die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren für das ungeborene Kind sehr wichtig, da sich dadurch die Augen, das Gehirn und die Nerven entwickeln können. Omega-3-Fettsäuren sollten laut Wissenschaftler permanent zugeführt werden.