Pinienrindenextrakt ist nicht nur ein gut erforschtes Arzneimittel, sondern findet zudem auch eine breite Anwendung. Da Nebenwirkungen noch nicht beobachtet werden konnten, ist es auch als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen. Bei Pinienrindenextrakt gibt es bereits mehr als 300 Studien, welche die Wirksamkeit untermauern.

 

Dosierungen

Es wird angeraten, dass täglich etwa 20mg Pinienrindenextrakt zugeführt werden sollte. Üblicherweise werden aber zwischen 30 und 200mg zugeführt. Vor allem die dauerhafte, langfristige und regelmäßige Einnahme zeigt Erfolge. Pinienrindenextrakt sollte allerdings mit Aminosäuren und Vitaminen kombiniert werden. Rein präventiv ist es vollkommen ausreichend, wenn 30 bis 80mg Pinienrindenextrakt eingenommen werden.

 

Einsatzgebiete

  • Arthrose: Die Symptome der Kniearthrose können mit Hilfe von Pinienrindenextrakt gelindert werden. Studien zeigten, dass sich nicht nur die Beweglichkeit verbesserte, sondern auch weniger Schmerzmittel eingenommen werden musste. Bei Arthrosen sollten 100 bis 150mg täglich eingenommen werden.

  • Asthma und Rhinitis: Pinienrindenextrakt wirkt sich positiv auf Symptome von Asthma und Heuschnupfen aus. In Studien zeigte sich, dass nicht nur eine Verbesserung der Atemwege zu verzeichnen war, sondern auch bei allergischen Reaktionen kam es zu Linderungen.

  • Erektile Dysfunktion: Vor allem in Kombination mit L-Arginin zeigt das Pinienrindenextrakt gute Wirksamkeit. Stickstoffmonoxid kann leichter gebildet werden, wodurch sich die Gefäße erweitern. Die gute Wirksamkeit bei erektiler Dysfunktion ist auch in zahlreichen Studien belegt worden.

  • Hypertonie: In Studien zeigte sich, dass durch Pinienrindenextrakt der systolische und diastolische Druck gesenkt werden konnte.

  • Thrombosen: In Studien zeigte sich, dass die Gefahr eine Thrombose mit Hilfe von Pinienrindenextrakt gesenkt werden kann.

  • Insuffizienz der Venen: Pinienrindenextrakt zeigte in Studien, dass die Symptome einer Veneninsuffizienz verbessert werden konnten. Auch die Schwellung der Beine nahm ab.

  • Anti-Aging: Pinienrindenextrakt kann Zellen vor oxidativem Stress schützen und zudem Elastin und Kollagen binden. Ebenso wird die Durchblutung der Haargefäße gefördert, wodurch Nährstoffe schneller in die Haut gelangen. Die Bildung von Melanin wird gehemmt, wodurch es seltener zu Altersflecken kommt. Zudem wirkt Pinienrindenextrakt entzündungshemmend.

Nebenwirkungen

Auch bei höheren Dosierungen zeigte sich in den Studien nur ein geringer Anteil von Nebenwirkungen. Meist waren diese harmlos und gingen lediglich mit leichten Beschwerden im Magen einher. Ebenso ließ sich keine Wechselwirkung mit anderen Medikamenten aufzeigen. Schwangere Frauen sollten das Pinienrindenextrakt allerdings nicht in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten einnehmen.