Eine Studie aus England zeigte ein erschreckendes Ergebnis, denn scheinbar enthält Babynahrung zu wenig Vitamine und Mineralstoffe. Allerdings können bereits Mangelversorgungen dieser beiden Bausteine im Kindesalter zu gravierenden Folgen führen. Nicht nur die geistige, sondern auch die körperliche Leistung des Kleinkindes kann darunter leiden. Deswegen stellt vor allem diese Phase des Lebens einen wichtigen Zeitraum dar, um das Kind mit ausreichenden Mineralstoffen und Vitaminen zu versorgen. Viele Eltern verlassen sich auf die Aussagen der Industrie und füttern ihre Kinder mit der gekauften Babynahrung. Allerdings sollte hier genauer auf die Packung geachtet und kontrolliert werden, ob der Tagesbedarf damit gedeckt wird. In England wurde an der Universität Greenwich eine Studie durchgeführt, welche erhebliche Zweifel aufkommen ließ, ob gekaufte Babynahrung wirklich so empfehlenswert ist.

 

Nicht mal 2 Fläschchen deckten 20 Prozent des Tagesbedarfes

Für die Studie wurden acht Produkte von vier Unternehmen unter die Lupe genommen. Die Babynahrung war für sechs bis 12 Monate gedacht und sowohl pflanzlich als auch fleischlich. Die Studie zeigte, dass die industriell gefertigte Babynahrung den Tagesbedarf eines Kindes bei Weitem unterschritten. Sogar bei zwei Fläschchen konnten nicht mal 20 Prozent des Tagesbedarfes gedeckt werden.

 

Ratschläge

Nach dem sechsten Monat sollte der Säugling eine ausgewogene Balance zwischen Muttermilch und Beikost erhalten. Beim Kauf der Babynahrung sollte immer auf die genaue Zusammensetzung und auf die Angaben bezüglich Tagesbedarf geachtet werden. Die sicherste Alternative stellt allerdings die Beikost dar, welche selbst aus frischen Lebensmitteln gemacht wird. So kann garantiert werden, dass das Baby alles Wichtige zugeführt bekommt.